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CHIAPAS

CHIAPA DE CORZO

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Abschnitte dessen Amatenango del Valle
ARCHÄOLOGIE
 
ATTRAKTIONS- UND HISTORISCHE ARCHITEKTUR
FESTE UND TRADITIONEN
GASTRONOMIE
HOTEL ÖBERNACHTUNG
KUNST UND HANDWERK
ÖKO-TOURISMUS UND FREILUFTAKTIVITÄTEN

Die Stadt wurde 1524 von Bernardo Díaz auf der Rechten Seite des Flusses Grijalva auf einer der ältesten archäologischen Siedlungen gegründet und am 1. März 1528 von Diego de Mazariegos erobert.

Chiapa de Corzo ist Ausgangspunkt für Bootsfahrten durch den Sumidero-Cañon. Ebenso ist die Stadt Schauplatz eines bedeutenden und farbenfrohen Volksfestes, das alljährlich im Januar stattfindet. Berühmt ist ebenfalls das lokale Kunsthandwerk, zu dem unter anderem die Trachtenproduktion, handbestickte Deckchen, Lackarbeiten und Holzprodukte gehören.

Die Stadt befindet sich im Zentrum Chiapas, nur 16 km von der Landeshauptstadt Tuxtla Gutiérrez entfernt, und ist über die Panamerikanische Autobahn 190 zu erreichen.

HOTEL ÖBERNACHTUNG:
Hotel La Ceiba


ARCHÄOLOGIE:
ARCHÄOLOGISCHE FUNDSTÄTTE „CHIAPA DE CORZO“:
Die Fundstätte ist 2 km von der Stadt Chiapa de Corzo entfernt. Die monumentale Niederlassung Chiapa de Corzo erstreckt sich über 1200 m von Norden nach Süden und 1800 m von Osten nach Westen und besteht aus ca. 200 unregelmäßig über das Gelände verteilten Bauten. Auch wenn der Entwurf der Fundstätte keine zentrale Achse aufweist, ist es möglich Plätze und Innenhöfe zu bestimmen, die von Plattformen, Terrassen und Sockeln gesäumt werden. Aus der Topografie, der Lage und Dimension der Bauten kann darauf geschlossen werden, dass sich der zentrale Kern dieser Niederlassung auf dem südöstlichen Teil des Geländes befindet, wo ein quadratischer Platz von einer Reihe großer Sockel eingerahmt wird. Die Geländeerhebungen, an denen bis heute Ausgrabungen stattfanden sind: I, V und XXXII (Letztere befinden sich auf Privatgelände).

Wichtig: Laut Verfügung des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH) ist ein Zutritt zur Fundstätte nicht möglich.

FESTE UND TRADITIONEN:

  • Januar: das Neue Jahr wird mit Messen, Umzügen und Feuerwerk gefeiert.
  • 8. bis 23. Januar: Auf dem Fest zu Ehren des Schutzpatrons San Sebastian fahren geschmückte Wagen durch die Straßen, die von der legendären Figur Doña María de Angulos, Gönnerin der Stadt, angeführt werden. Ebenso findet der Parachito-Tanz statt. Am Abend des 21. Januar wird die Schlacht auf dem Grijalva-Fluss nachgestellt. Spezielle Messen werden zu Ehren des „Señor de Esquipulas“, San Antonio Abad und San Sebastián - Schutzpatron der Stadt - zelebriert.
  • Karwoche (März oder April): In ganz Chiapas gibt es Prozessionen und besondere Messen. In einigen Dörfern werden „Judas“-Figuren aus Papiermaché, die oft Karikaturen von bekannten historischen oder aktuellen Persönlichkeiten darstellen, verbrannt.
  • 16. September: An diesem Tag wird die Unabhängigkeit Mexikos mit dem traditionellen „Grito“ - dem Ruf der Unabhängigkeit - gefeiert.
  • 15. Oktober: Das Fest des „Señor del Calvario“ wird mit einer besonderen Messe gefeiert.
  • und 2. November: An Allerheiligen und Allerseelen, dem mexikanischen „Totentag“ werden verschiedenste Gaben zu den Gräbern der Verstorbenen gebracht, um deren Seelen, die nach dem Volksglauben an diesen Tagen die Erde besuchen, willkommen zu heißen. Wichtiger Teil der Gaben sind spezielle Gerichte und die Hausaltäre oder Gräber, wo die Familie den 2. November im Gebet verbringen, werden mit Blumen geschmückt.
  • 12. Dezember: An diesem Tag wird die Schutzheilige Mexikos, die Jungfrau von Guadalupe, mit Messen, Pilgerreisen und musikalischen Darbietungen gefeiert.

 

GASTRONOMIE:

  • Pepita mit Tasajo: Dieses Gericht wird „Großes Essen“ genannt, da es das typische Hauptgericht besonderer Feste oder des Januar-Jahrmarktes ist. Es wird aus gemahlenen Kürbissamen und Gewürzen gemacht, denen „Tasajo“ - Streifen gesalzenen und getrockneten Rindfleisches - zugegeben wird.
  • Cochito: Mit diesem Namen wird auch das Schwein bezeichnet, dessen Fleisch für dieses Gericht folgendermaßen zubereitet wird: Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Thymian, Chili und „Achiote“ werden gemischt, gemahlen und anschließend das Fleisch und etwas Essig zugegeben. Das Ganze wird einige Stunden ruhen gelassen und danach im Ofen gegart. Sobald es gar ist, wird es mit Salat und Zwiebeln serviert.
  • El chipilín: Die Blätter dieses gemüseartigen Krautes sind mittelgroß, hellgrün, von angenehmem Geschmack und werden oft unter Maisteig gemischt. Unter den Gerichten, die mit Chipilín zubereitet werden, sind „Bohnen mit Chipilín“, „Rind- oder Schweinefleisch mit Chipilín“, „Tamales de Chipilín“ und „Chipilín con bolita“ (eine Suppe mit käsegefüllten Maisbällchen).
  • El chirmol: Chirmol ist eine Chili-Sauce aus pürierten Tomaten, Chili, Zwiebel und Koriander.
  • Pozol: Das häufigste Erfrischungsgetränk ist der „Pozol“. Er wird aus gekochtem, gemahlenem Maisbrei hergestellt, der mit Kakao und Zucker gemischt und anschließend mit Wasser verdünnt wird. Ebenfalls gibt es den „weißen Pozol“, der keinen Kakao enthält. Merkmal dieses Getränkes ist, dass es während des Trinkens andauernd umgerührt werden muss, damit sich die Maismasse nicht absetzt. Kakao-Pozol war schon zu prähispanischen Zeiten bekannt. Zu Beginn des Jahrhunderts wurde dieses Getränk heiß und ohne Zucker getrunken. Es war unter der Bevölkerung sehr beliebt, da es erfrischend und energiespendend war. Unter den Ureinwohnern Chiapas hatte der Pozol mythologische Bedeutung und wurde wegen seinem hohen Maisanteil als das Leben selbst gesehen. Auf dem Land wurde der Pozol traditionell zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr morgens aus einer Kürbisschale nach Stunden harter Arbeit getrunken. Unter dem Namen Pozol sind in Chiapas drei verschiedene Getränke bekannt: der weiße Pozol, der Kakao-Pozol (in einigen Dörfern „schwarzer Pozol“ genannt) und der saure weiße Pozol. In den Dörfern und Städten wurde der weiße Pozol gewöhnlich ungesüßt und mit Chili-Salz gewürzt getrunken. Der Pozol führt eine lange Tradition fort und ist Bestandteil der Kultur der indianischen und Mestizengemeinden Chiapas'. Bis heute ist er wichtiger Bestandteil des Speiseplans der chiapanekischen Familien, was zeigt, dass in Chiapas eine „Kultur des Pozol“ existiert, die - trotz der Verbreitung anderer Getränke in der Region - immer noch von vielen geschätzt und gern getrunken wird. Ein chiapanekisches Sprichwort sagt über Besucher aus anderen Gegenden: „Wer den Pozol probiert, kehrt nicht mehr dorthin zurück, woher er kam, sondern bleibt für immer hier.“
  • Tascalate: Diese Getränk wird aus geröstetem und gemahlenem Mais, Achiote, Zimt und Zucker hergestellt. Die Mischung wird in einem Gefäß aufbewahrt, um mit Wasser oder Milch gemixt als Getränk serviert zu werden.
  • Süßigkeiten: In Chiapa de Corzo existiert eine große Vielzahl von Süßigkeiten. Unter ihnen: Der „Nuegado“, die „Melocha“, der „Coyol con dulce“, „Pucsinú“, der „Empanizado“, die „Bolona“, die „Pepita con dulce“, die „Ante“, Kürbis, Baisers und die „cazueleja de elote“.
  • Eingelegtes Obst: In ein Tongefäß mit schmaler Öffnung werden Früchte wie Nances, Jocotes, Quitten oder Pfirsiche geschichtet. Anschließend wird Zuckerrohrschnaps („Comiteco“) und Honig aus Rohzucker hinzugefügt. Nach einiger Zeit hat sich das Obst voll Alkohol gesogen und erhält so seinen besonderen Geschmack, wie auch der Zuckerrohrschnaps, der sich in eine Art Likör verwandelt.

 


Preise, Reservierungen, Verfügbarkeit und Buchungen erfragen Sie bitte unter: visit@luxuriousmexico.com

 

 

       
 

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Chiapas, Chiapa de Corzo, Main Plaza, Los Portales, Archways, with Church of Santo Domingo de Guzman - Photo by German Murillo-Echavarria 1106

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Ç Chiapas, Chiapa de Corzo, Cahuare port 1 - Photo by German Murillo-Echavarria 0406
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